Eva Harut bei “Woman_looking from”

Foto_02Lena_EvaEva Harut ist freie Künstlerin, Kuratorin, Kunstpädagogin und Journalistin. Seit 2011 macht Eva ihre Erforschungen als Journalistin und Künstlerin  zur Thema „Frauen Metamorphosen“. Ihre Zielgruppe: Frauen verschiedenen Alters und verschiedener Sozialgruppen, sowohl in der armenischen Provinz als auch in der Hauptstadt Jerewan.

Ganz offen redet sie über Probleme, die Frauen im Elternhaus betreffen, in den Beziehungen, bei Heirat und Familie und im Alter. Die meisten Frauen bestätigen, dass die fehlende Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann nach wie vor evident ist, besonders in der Provinz. So sind traditionelle Ansichten und Erwartungshaltungen bezüglich der Frau als ergebene Untertanin des Vaters, der Brüder und des Ehemannes weit verbreitet. Dies schränkt Frauen in der Erweiterung ihrer Möglichkeiten ein und unterstützt genderbasierte Diskriminierung bis hin zu Gewalt.

Als Ergebnis stellt die Künstlerin ihre Interview-Filme „Metamorphosen“ vor. Junge Frauen unterhalten sich über eine alte Tradition in der Gesellschaft, nämlich über die Erhaltung der Jungfräulichkeit vor der Ehe.

In Dresden hat Eva das Thema „Metamorphosen“ fortgesetzt. Durch Video-Interviews mit deutschen Frauen und Männern hat die Künstlerin neue Impressionen und Entdeckungen bekommen. Dieses Arbeitsmaterial (Video und Audio) hat Work-in-progress-Charakter und wird für kommende Filme verwendet. Fotoporträts und kurze Storys der Befragten wurden während der Ausstellung von „Woman_looking from“ gezeigt.

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„Zufriedene Frau“, Grafik/Collagen, acht Blätter, 2013 Seit 2011 arbeitet die Künstlerin an der Serie «La Realtà» (dt. Wirklichkeit). Diese Serie präsentiert die Collagen, die ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken, im Wesentlichen als eine Frau in osteuropäischer Gesellschaft – dieses Mal jedoch mit ihren Gefühlen und Wahrnehmungen des Westens und ihrem Gesamteindruck nach der Kommunikationen mit deutschen Frauen.

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