“Border – Key – Neuropa” mit Präsentation beendet

depARTments_LOGO_editions_4b_smallMit einer Besichtigung der Landart-Objekte an der Neiße zwischen Zittau und Görlitz am Freitag, den 12.07.2013 während des “DepARTment-walk” konnten Besucher und Künstler die Resultate eines zweiwöchigen Aufenthaltes von sechs kaukasischen und acht deutschen Künstlern anschauen. Inhaltlich ging es darum, „Grenzen“ erlebbar zu machen, zu hinterfragen und aufzuschließen. Gemeinsam konnten so neue und einmalige Einblicke in die landschaftlich, kulturell und historisch hochinteressante Region erschlossen werden.
Zunächst wurden die Objekte in Laufnähe des Klosters Marienthal bei Ostritz besichtigt. Die anwesenden Künstler luden die ca. 250 Besucher ein, die Kunstwerke an ihren Orten anzuschauen, zu betasten oder performativ selbst aktiv zu werden. Anschließend ging es mit dem Reisebus zu den entlegeneren Orten entlang der Neiße in einem Abschnitt vom Dreiländereck im Süden bis Radomierzyce/Radmeritz im Norden.

Die beteiligten Künstler waren Ana Riaboshenko (GE), Chingiz Babayev (AZ), Elene Rakviashvili (GE), Eva Harut (AM), Sabina Shikhlinskaya (AZ) und Mariam Mughdusyan (AM), sowie Dirk Fröhlich, Elena Pagel, Holger Wendland, Johanna und Michael Dobbelt, Matthias Jackisch, Matthias Schumann und Melissa Wagner (alle DE).

„Border – Key – Neuropa“ unter der Kuration von Holger Wendland ist Teil des internationalen Projekts Transkaukazja, in dessen Verlauf in sieben weiteren Ländern depARTment walks stattfinden. The walk an der Neiße ist “DepARTment walk IV”. Mehr Informationen: http://transkaukazja.eu!